Schichtwechsel

Ein Ausstellungsprojekt

Der Fokus der Ausstellungsreihe liegt auf der Thematisierung der Entstehung/Kontext/Prozess von künstlerischer Arbeit

Es unterteilt sich in drei Etappen, pro Monat wird der Fokus auf eine bestimmte Perspektive gelegt:

·    Perspektive des Ausstellungsbesuchers in Bezug auf aktive Teilhabe
 
Juli:
im offenen Prozess entsteht eine dialogische Gemeinschaftsarbeit mit Ausstellungsbesucher_innen über den Zeitraum von einem Monat. Es wird auf einer großformatigen Leinwand gearbeitet, die für die Dauer der Ausstellung zur Bearbeitung freigegeben ist, explizit für alle, ohne spezielle Voraussetzung und Bedingung, außer der des Ausstellungsbesuches. Zu bestimmten Zeiten ist die Künstlerin vor Ort, arbeitet mit oder arbeitet in Bezug auf die entstandene Malerei.
Die Leinwand wandert während der Zeit frei im Raum umher, es wird auf dem Boden, als auch an unterschiedlichen Wänden gearbeitet.
 
 
·    Perspektive des Gemeinschaftsateliers/Atelierhaus Schreinerei
 
August Gemeinschaftsatelierausstellung:
In der Gruppenausstellung wird transparent in welcher künstlerischer Umgebung die Arbeiten entstehen. Das Atelierhaus bietet die Basis und versteht sich als Angebot, den Kontext für künstlerischen Austausch zu schaffen. Die einzelnen Positionen, welche dort beheimatet sind, werden in der Gruppenausstellung sichtbar.
 
Teilnehmende Künstler_innen:
·      Andrea Bender,
·      Anita Born,
·      Amit Goffer,
·      Hans-Peter Hepp,
·      Andrea Hoffer,
·      Vera Lossau,
·      So Young Shon
 
 
 
·    Perspektive der Bezüge innerhalb der künstlerischen Arbeit

September ältere und aktuelle Arbeiten von Andrea Bender im Dialog
. Innerhalb ihrer Arbeit werden in der Einzelausstellung malerische und thematische Bezüge offengelegt, die sich über die zeitliche Ausdehnung verweben.

 

Andrea Bender (geb. 1972) lebt als Künstlerin in Düsseldorf. Sie studierte freie Kunst am Städel in Frankfurt, der Kunsthochschule Kassel und an der Kunstakademie Düsseldorf bei Jörg Immendorf und Dieter Krieg, bei dem sie 1999 ihr Studium mit dem Meisterschüler und Akademiebrief abschloss. Es folgte ein Studium der Pädagogik, Kunstpädagogik und Kunstgeschichte an der Universität Essen-Duisburg und der Kunstakademie Düsseldorf. 2004 legte sie das erste Staatsexamen Lehramt Kunst Sek II ab. Preise und Stipendien u. a. 2004/05 ein DAAD Stipendium für Wien und 2013 Cité internationale des arts in Paris. 2006 und 2008 hatte sie Gastprofessuren an der HAW in Hamburg.

 

In ihren ausdrucksstarken Malereien und Grafiken arbeitet Andrea Bender figurativ. Pompöse Architekturen mit hintersinnigen Störelementen und eigenwillige, wie einem grotesken Märchen entsprungene Figuren verströmen Witz und scharfe Ironie. Ein malerisch bewegter Pinselstrich und ein subtiler Umgang mit dem Kolorit verleihen diesen Werken ihre eigene Sprache.